Das Kanzleigebäude
| Zahlen und Daten: | |
| Bruttogrundfläche | 1.369 m² |
| Hauptnutzfläche | 551 m² |
| Nettogrundrissfläche | 1.127 m² |
| Bruttorauminhalt | 7.435 m³ |
| Kosten: | |
| KG 300 + 400 = | € 1,47 Mio. netto |
| KG 100 bis 700 = | € 1,87 Mio. netto |
| Auftraggeber, Bauherr: | KWL GmbH |
| Bau-Projektmanagement: | KWL GmbH, Hauke Guttenberg |
| Architekten: |
Klaus Mai, Lübeck |
| Tragwerksplanung: | Cornelius Back, Lübeck |
| Elektro-/ Medienplanung: | Thomas Hornecker, Lübeck |
| Haustechnische Planung: | Frank Barkowski, Lübeck |

Die Entwicklung und Planung:
Die erst 1818 vermauerten Bögen in der Fassade zur Breiten Straße werden wieder geöffnet und mit Stahlglas-Elementen versehen. Hier sollen ab Herbst 2005 kleine Ladenlokale ihre Türen öffnen. Im Obergeschoss wird, neben einer Büroeinheit, ein Literatur-Café eingerichtet. Die Bauarbeiten wurden im Februar 2005 aufgenommen und werden voraussichtich im September diesen Jahres beendet sein.
Die Umbauarbeiten:

Die im Februar 2005 begonnenen Umbau- und Sanierungsarbeiten voll im Terminplan.
Die intensive Voruntersuchung der Gebäudesubstanz bietet nun eine auskömmliche Kostensicherheit.
Die Projektabwicklung wird straff organisiert, so dass auf Änderungen rasch reagiert werden kann und keine Entscheidung wird ohne Kenntnis aller Konsequenzen getroffen.
Das Kanzleigebäude ist Bestandteil des bedeutenden, historischen Gebäudeensemlbes mit dem Rathaus und der St. Marienkirche. In den Jahren 1483, 1588 und 1614 in Abschnitten erbaut, nimmt es städtebaulich eine besondere Stellung ein.
Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen können termingerecht und innerhalb der Kostenziele Ende September 2005 fertig gestellt werden. Hiernach folgt der Landenausbau der Mieter, so dass die ersten Läden ihren Betrieb bereits in der ersten Oktoberwoche aufnehmen können. Dank des großen Einsatzes und Engagements der beteiligten Planer und Handwerker konnte das Kanzleigebäude seiner neuen Bestimmung zugeführt werden, ohne historische Bausubstanz zu zerstören. Eine Aufgabe, die sich- auch in den erhaltenen Altstädten - nicht häufig bietet.
Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen konnten termingerecht und innerhalb der Kostenziele Ende September 2005 fertig gestellt werden. Nach dem folgenden Laden- und Caféausbau der Mieter konnte das Gebäude am 15.Oktober, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2005, feierlich eröffnet werden.
Auch in den Büroräumen des Obergeschosses konnte die historische Atmosphäre mit modernen Ansprüchen an Arbeitsstätten von heute vereint werden - das Gebäude ist zu 100% ausgelastet und weist keinen Leerstand auf.
Dank des großen Einsatzes und Engagements der beteiligten Planer und Handwerker konnte das Kanzleigebäude seiner neuer Bestimmung zugeführt werden, ohne historische Bausubstanz zu zerstören. Eine Aufgabe, die sich - auch in den erhaltenen Altstädten - nicht häufig bietet. So findet das bauliche Ergebnis auch die ungeteilte positive Zustimmung der Öffentlichkeit und des - nicht selten skeptischen - Fachpublikums.
KWL ist der Anspruch gelungen, historische Bausubstanz mit sensiblen baukulturellen Anforderungen nach altem Vorbild einer neuen, marktgerechten Nutzung zuzuführen. Erst hierdurch ließen sich nicht zuletzt die notwendigen Mittel der Gebäudeerhaltung und -sanierung einwerben, so dass die gesamte Maßnahme in direkter Folge einer hanseatischen Denkart und Handlungsweise steht.
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